Wo deine trainierten Wochen bleiben: der Planbeginn
Ein Trainingsplan beantwortet zuerst die Frage nach vorn: Was steht diese Woche an? Aber wer ein paar Wochen dabei ist, stellt irgendwann die andere – wo sind die Wochen, die ich schon trainiert habe? Bisher hatte träjn darauf keine gute Antwort: Der Plan wird bei jedem Öffnen neu gerechnet, und er begann dabei immer mit der laufenden Woche. Jeden Montag rückte das Fenster eine Woche weiter, die eben abgeschlossene fiel hinten heraus – und ohne Wettkampf im Kalender begannen sogar die Phasen wieder von vorn: Wer im dritten Trainingsmonat war, stand trotzdem jede Woche in „Grundlage 1“.
Der Planbeginn: ein Datum, das der Plan sich merkt
Deshalb kennt dein Profil jetzt einen Planbeginn. träjn setzt ihn von selbst auf die Woche, in der du die App zum ersten Mal benutzt – ab da wächst die Geschichte deines Plans von allein. Und du darfst ihn zurückdatieren: Wer schon vor diesem Feld nach seinem Plan trainiert hat, trägt den Montag ein, an dem es wirklich losging, und holt sich die Wochen seitdem zurück. Gerechnet wird immer mit dem Montag der gewählten Woche.
Vergangene Wochen zeigen, was aus ihnen geworden ist: welche Einheiten der Abgleich mit deinen Aktivitäten als erledigt erkannt hat, was du selbst abgehakt hast – und was ausgefallen ist.
Die Phasen zählen jetzt durch
Der Planbeginn ist mehr als eine Anzeige-Einstellung. Welche Phase eine Woche hat, ergibt sich seither aus ihrem Abstand zum Planbeginn – und der ändert sich nicht mehr, wenn neu gerechnet wird. In der sechsten Woche steht „Grundlage 6/8“, die Entlastungswoche kommt im 3:1-Rhythmus tatsächlich an, und der Aufbau beginnt, wenn die Grundlage steht – nicht nie.
Drei Regeln sorgen dafür, dass dabei keine Woche nachträglich ihre Phase wechselt:
- Ohne Wettkampf wiederholt sich der offene Block in fester Länge von zwölf Wochen, statt mit jeder Woche länger zu werden. Ein wachsender Block würde seine Phasengrenzen laufend verschieben – und die Woche, die gestern „Grundlage“ hieß, stünde heute als „Aufbau“ da. So bleibt jede Woche, was sie war, und vor dir liegt immer mindestens ein voller Block.
- Gerechnet wird mit deiner Fitness zum Planbeginn, nicht mit der von heute. Wie viel Grundlage beim Start schon da war und wie viel du zuvor trainiert hast, ist eine Aussage über den Beginn der Saison – und Aktivitäten vor dem Planbeginn ändern sich nicht mehr, also bleibt auch diese Rechnung stehen.
- Nach dem letzten Wettkampf hängt der Plan einen offenen Grundlagenblock an, statt ohne Zukunft dazustehen – und die Saison davor bleibt vollständig stehen.
Nur eines zählt weiterhin ab heute: die Wiedereinstiegswochen nach einer Trainingspause. Die Pause, die sie reparieren, ist die von jetzt – nicht eine vom Planbeginn.
Du wählst, wie weit zurück
Auf der Plan-Seite stehen über der Wochenliste drei Knöpfe: ab heute, 4 Wochen und alle. „Ab heute“ ist die Vorgabe – wer den Plan öffnet, will meistens wissen, was ansteht. „4 Wochen“ nimmt den letzten Monat dazu, „alle“ zeigt alles seit Planbeginn. Die Auswahl erscheint erst, wenn es vergangene Wochen überhaupt gibt; in der ersten Planwoche zeigten alle drei dasselbe, und ein Umschalter ohne Wirkung sieht nur kaputt aus.
Was der Plan trotzdem nicht ist: eine Chronik
Der Plan bleibt eine Rechnung aus deinen Eingaben. Änderst du deine Wochenstunden, deine Trainingstage oder deine Ziele, rechnen auch die vergangenen Wochen mit den neuen Eingaben – sie zeigen dann, was der heutige Plan für damals vorgesehen hätte. Was du getan hast, bleibt davon unberührt: Deine Aktivitäten, deine Häkchen und deine Formkurve sind die Chronik – und die führt dein Bestand, nicht der Plan.
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- Wie dein Plan entsteht – Blöcke, Phasen, Wochen, Tage
- Wenn etwas dazwischenkommt – wie der Plan auf die Wirklichkeit reagiert
- Eine Einheit, die nie stattfand – Häkchen und der Abgleich von Hand
