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12. August 2026August 12, 2026 So funktioniert träjn träjn

Urlaub, Dienstreise, Pause: trainingsfreie Zeiten eintragen

Zwei Wochen Italien, drei Tage Messe, eine Prüfungswoche: Zeiträume, in denen nicht trainiert wird, gehören in den Plan, bevor sie da sind. In träjn stehen sie auf der Ziele-Seite unter Trainingsfreie Zeiten.

Was du einträgst

  • Grund (optional) – „Urlaub", „Dienstreise", „Umzug". Er erscheint als Begründung an der betroffenen Woche im Plan. Lässt du ihn leer, steht dort nur „trainingsfrei".
  • Erster freier Tag
  • Letzter freier Tag – einschließlich. Ein einzelner freier Tag ist der Fall, in dem Anfang und Ende gleich sind; einen eigenen Eintrag „ein Tag" braucht es dafür nicht.

Liegt das Ende vor dem Anfang, sagt die App es, statt die Daten stillschweigend zu tauschen. Meist ist so etwas ein vertipptes Datum und kein vertauschtes – und ein still korrigierter Tippfehler ist ein falscher Urlaub im Plan.

Was der Plan daraus macht

1. Die Tage bleiben leer. Kein Training, keine Schlüsseleinheit, kein Longride. Auch dein Gruppentag fällt aus – wer verreist ist, fährt nicht mit.

2. Das Wochenvolumen schrumpft mit. Und zwar im Verhältnis der weggefallenen Trainingstage: Fallen drei von sechs Trainingstagen in den Urlaub, plant die Woche mit der halben Zeit. Das ist der eigentliche Punkt. Ohne diese Kürzung würde dieselbe Wochenzeit auf die übrigen Tage gepresst, und aus einem halben Urlaub würde eine Woche aus lauter Maximal-Einheiten – genau das Gegenteil von Erholung.

3. Danach geht es nicht auf dem alten Niveau weiter. Nach einer ganz freien Woche startet die nächste bewusst unterhalb des Standes davor und arbeitet sich wieder hoch. Pro Woche Pause geht etwas Form verloren; so zu tun, als wäre nichts gewesen, ist der schnellste Weg in eine überlastete erste Woche zurück.

4. Nur der Wettkampf bleibt stehen. Wer ein Rennen und freie Tage über denselben Termin einträgt, bekommt einen Hinweis statt einer stillen Entscheidung. Der Plan weiß nicht, welches von beidem der Irrtum ist – und rät nicht.

Der Unterschied zu den Trainingstagen im Profil

Beides sieht nach „an dem Tag trainiere ich nicht" aus und ist doch etwas anderes:

  • Trainingstage im Profil sind eine Regel jeder Woche: Dienstag und Donnerstag geht nie, das ganze Jahr.
  • Trainingsfreie Zeiten sind eine Ausnahme im Jahr: vom 3. bis zum 17. August.

Deshalb stehen sie an verschiedenen Stellen – die Regel im Profil, die Ausnahme bei den Zielen, neben den Terminen, nach denen sich der Plan sonst richtet.

Auch nachträglich – mit einer Einschränkung

Ein Zeitraum, der schon vorbei ist, wirkt weiterhin: Der Plan zeigt diese Tage als frei, statt dort Einheiten stehen zu lassen, die nie stattgefunden haben. Wenn du also erst nach der Rückkehr daran denkst, trag ihn trotzdem ein.

Was er nicht ändert, ist der Soll-Ist-Vergleich der letzten drei Wochen. Der misst deine tatsächlichen Stunden gegen die Wochenstunden aus deinem Profil – und von deinem Urlaub weiß er nichts. Nach zwei Wochen Italien kann die App das Zielvolumen deshalb zurücknehmen oder Wiedereinstiegswochen einschieben.

Das sieht nach einer Lücke aus und ist die richtige Antwort: Ob du nicht trainiert hast, weil du krank warst oder weil du am Strand lagst, macht für die Beine keinen Unterschied. Nach zwei Wochen ohne Rad steigt man behutsam wieder ein, und der Grund dafür steht in der App im Klartext.

Vergangene Einträge rutschen in eine ruhigere Liste unter den kommenden; löschen musst du nichts.

Trainieren im Urlaub?

Dann ist es kein trainingsfreier Zeitraum. Wer im Urlaub weiterfährt, nur anders, trägt hier nichts ein – und passt lieber im Profil kurz die Wochenstunden an. Trag freie Zeiten nur für das ein, was wirklich frei ist: Der Plan nimmt dich beim Wort und legt dort nichts hin.

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