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22. August 2026August 22, 2026 So funktioniert träjn träjn

Einheiten selbst eintragen: von Hand, per Foto, per Link

träjn plant nicht ins Blaue – der Plan hält sich an dem fest, was du tatsächlich trainiert hast. Bisher kam dieses Ist aus genau einer Quelle: Strava. Wer dort nicht ist, oder wessen Training dort nie ankommt – das Laufband im Studio, der Ergometer im Hotel, die Uhr eines Herstellers, der nicht synchronisiert –, hatte eine Lücke in der Formkurve, die keine war. Seit August 2026 gibt es dafür auf der Strava-Seite den Baustein Selbst eintragen, mit drei Wegen hinein. Alle drei enden im selben Formular, und gespeichert wird erst, wenn du draufgeschaut hast.

Von Hand: drei Angaben genügen

Pflicht sind nur Datum, Sportart und Dauer – mehr weiß ein Laufband-Display oft auch nicht. Uhrzeit, Distanz, Höhenmeter, Puls und Watt sind freiwillig; was du davon hast, macht die Rechnung genauer. Trägst du Watt ein, rechnet die Belastung über die Leistung; mit Puls über die Herzfrequenz; mit gar nichts außer der Dauer wird geschätzt – und die Kachel Datenqualität sagt dir wie immer ehrlich, wie viel Schätzung in deiner Formkurve steckt.

Ab dem Speichern ist eine eingetragene Einheit von einer geladenen nicht mehr zu unterscheiden: Sie zählt für Belastung, Fitness und Form, sie hakt die geplante Einheit des Tages ab, sie steht im Soll-Ist-Vergleich – und wenn am selben Tag noch eine Strava-Aufzeichnung derselben Sportart liegt, bietet die App wie gewohnt an, beide als eine Einheit zu führen.

Per Foto oder Screenshot: die Anzeige ablesen lassen

Die Werte stehen ja längst irgendwo – auf der Uhr, dem Laufband-Display, in der Zusammenfassung einer anderen App. Also: fotografieren, Foto auswerten, und die abgelesenen Werte landen im Formular. Ein Foto ist dabei nur der häufigste Fall – ein Screenshot tut denselben Dienst: aus Zwift nach der Einheit, aus Garmin Connect oder einem anderen Portal am Rechner, aus jeder App, deren Daten sonst nicht herauskommen. Das Dateifeld nimmt jedes Bild, egal ob es eine Kamera oder eine Bildschirmaufnahme war. Das Bild wird vorher im Browser verkleinert; ausgelesen wird es über denselben KI-Zugang, den auch der Berater benutzt, und jede Auswertung zählt als eine seiner Fragen des Tages.

Zwei Dinge dazu, ganz offen. Erstens: Gespeichert wird nichts automatisch. Das Auslesen ist gut, aber nicht unfehlbar – eine Kalorienzahl kann wie ein Puls aussehen. Deshalb füllt das Foto nur das Formular, und offensichtlich Unsinniges wird vorher verworfen: ein Datum in der Zukunft, ein „Maximalpuls" unter dem Durchschnitt. Du prüfst, korrigierst, speicherst. Zweitens: Ist auf deiner Installation kein KI-Zugang eingerichtet, fehlt schlicht der Foto-Knopf – von Hand eintragen geht immer.

Per Link: die geteilte Garmin-Aktivität

Garmin Connect erzeugt beim Teilen einen Link („Hier ist meine Aktivität … #beatyesterday"). Füg ihn einfach ein – ruhig mitsamt dem Satz und dem Hashtag drumherum, der Link wird darin gefunden – und Link auslesen holt, was Garmin öffentlich herausgibt: Name, Distanz, Dauer und Höhenmeter.

Mehr ist es ehrlicherweise nicht, und das liegt nicht an träjn: Die öffentliche Vorschau eines Freigabe-Links trägt weder Datum noch Sportart, weder Puls noch Watt – die vollen Daten gibt Garmin nur mit Anmeldung heraus, und die zugehörige Schnittstelle vergibt Garmin einzeln und gewerblich. Die App sagt es dir nach dem Auslesen deshalb ausdrücklich: Datum und Sportart bitte selbst setzen, Werte prüfen, dann speichern. Wer Puls und Watt mitnehmen will, nimmt den Foto-Weg – ein Bild der Auswertungsseite trägt mehr als ihre Link-Vorschau.

Eingetragenes bleibt – und lässt sich entfernen

Ein Strava-Abruf ersetzt den geladenen Bestand; deine eingetragenen Einheiten stammen aber nicht aus Strava und kämen mit keinem Abruf je wieder. Deshalb überleben sie jeden Abruf und mischen sich einsortiert unter die geladenen. In der Liste der letzten Aktivitäten sind sie als selbst erfasst gekennzeichnet – und nur sie tragen einen Entfernen-Knopf, denn nur bei ihnen räumt kein Abruf einen Fehlgriff weg.

Welcher Weg wann?

  • Strava verbunden? Dann bleibt der Nachabruf dein Alltagsweg – eintragen brauchst du nur, was Strava nie erreicht.
  • Eine geteilte Garmin-Aktivität? Link einfügen, Datum und Sportart setzen, fertig.
  • Ein Display mit vielen Zahlen – oder ein Programm am Rechner? Foto oder Screenshot – das erspart das Abtippen von Puls und Watt.
  • Laufband, Schwimmbad, Hotel? Von Hand – drei Angaben, zehn Sekunden.

Und was passiert, wenn du eine Einheit weder lädst noch einträgst, obwohl sie geplant war? Genau das, was vorher auch passierte: der Abgleich mit der Wirklichkeit – nur dass „verpasst" jetzt seltener heißt „gemacht, aber nirgends erfasst".

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